12.12.2025
Bericht - Gemeinderatssitzung am 09.12.2025

Ascha. (hab) Die letzte Gemeinderatssitzung des Jahres 2025 war in Ascha vorrangig durch einen Rückblick auf eine aktive Gemeindearbeit geprägt. Bürgermeister Wolfgang Zirngibl dankte in diesem Zusammenhang seinen Stellvertretern und allen Räten für die stets konstruktive Zusammenarbeit bei der Bewältigung von 372 Tagesordnungspunkten in zehn Sitzungen zum Wohl der Kommune. Dabei standen Themen im Bereich kommunale Gesellschaft, Abwasser- und Trinkwasserversorgung, Bauleitplanung, Brandschutz und Infrastruktur sowie in der Bewältigung von Projekten auf der Sitzungsliste.

So galt es in der mehrfach als Umwelt-, Naturpark- sowie Partnerschule für Verbraucherbildung ausgezeichnete Freiherr-von-Weichs-Grundschule, die verlängerte Mittagsbetreuung für die Grundschüler umzugestalten, nachdem von den über 100 Schülern, mit steigender Tendenz, derzeit 48 eine Mittagsbetreuung anstreben. Eine Umstrukturierung im Bereich Reinigungspersonal des Kindergartens beschäftigte ebenso wie dessen Haushaltsplan und die Abrechnung zu den Baukosten. Die Gemeinde beteiligte sich auch an der Jugendförderung für den SV Ascha, der Jugendgruppe des OGV und der KLJB sowie am Seniorenkonzept 5.0 und „Aktiv im Alter“. Zirngibl lobte im Bereich Kläranlage sowie Trinkwasser- und Abwasserversorgung die hervorragenden Werte, nicht zuletzt aufgrund der Optimierung der Brunnen und des Neubaus der Wasserleitung in Form einer Ringleitung beim Preiß-Weiher und an der Froschauer Straße und einer entsprechenden Erneuerung in der Ortsmitte II.

Beratung und Beschließung zahlreicher Projekte

Zu den im ablaufenden Jahr zu beratenden und beschließenden Projekten zählten das Leerstandsmanagement, der Schlussbescheid zur Breitbandförderung, die Aktion „Sauber macht lustig“, die Partnerschaft zu einer ungarischen Kommune sowie eine Kooperationsvereinbarung mit Tunesien, die Hochwasserfreilegung BA IV, die Organisation Netzwerk Streuobst zusammen mit der ILEnord23, der Neubau des Kabinentrakts des SV Ascha, die Sanierung des Sportheims unter LEADER, der Weiterbetrieb des „Hauses der Begegnung“ Pepone, das Ferienprogramm für die Kinder, die Revitalisierung des Gasthauses „Zum Reiba Heigl“ in Gschwendt im Sinne des Denkmalschutzes, die Beschilderung des Radwegenetzes ILEnord23, die Lausprecheranlage am Friedhof, die Maßnahmen am Gemeinschaftsgarten und die Einrichtung einer Minibibliothek in einer ausgedienten Telefonzelle an der Straubinger Straße. Darüber hinaus standen Punkte wie das Projekt „Ich biete- ich suche“ auf dem Programm wie auch die Aufenthaltsqualität im Dorf in Form der Aufstellung von Bänken im Außenbereich, die Verkehrsüberwachung und -beruhigung an der Falkenfelser Straße, die Beteiligung der Gemeinde mit 500 Euro an der Sanierung der Kapelle in Gschwendt durch den Kapellenförderverein und die Instandsetzung der Weinbergkapelle. Im Bereich Brandschutz lobte der gesamte Rat die Ausrichtung des 150-jährigen Gründungsfestes im ablaufenden Jahr, das weit über die Ortsgrenzen hinaus Lob fand. Der Rat hatte sich in dem Jahr zudem mit der Festplatzvergrößerung und dem Anschluss der Versorgungsleitungen zu beschäftigen sowie mit der Anschaffung von Schutzausrüstung für die FFW Ascha und Gschwendt, die Schlauchpflegeanlage, die Ersatzbeschaffung für das Löschfahrzeug LF20KatS, die Umstellung der Sirenenwarnung und die Anschaffung neuer Tragkraftspritzen.

Infrastruktur und Bauleitplanung

Im Zusammenhang mit der Infrastruktur in der Kommune stand die Straßenbeleuchtung Solar im Wohngebiet Lohfeld, die Radwege an der St 2147, die Sanierung der alten Friedhofsmauer, der Lückenschluss zum Breitbandausbau, der Gigabit-Ausbau, der Geh- und Radweg BA III Süd und BA IV Nord auf dem Programm wie auch der Neubau des Bauhofs in Gschwendt, die Lüftungsanlage im Schützenhaus und in der Mehrzweckhalle, die Friedhofserweiterung, der Kauf der Bürgersolaranlage mit Umbau auf der Mehrzweckhalle, dem Abbruch des alten FFW-Hauses und die Ersetzung von verschiedenen Trafo-Stationen.

Im Bereich Bauleitplanung galt es über Ausgleichsflächen, den Wegebau und die Hochwasserfreilegung, den Neubau von MKS in der Wohnanlage Ortsmitte „Am Alten Posthof“ zu beraten und zu beschließen wie auch über die Außenbereichssatzung „Oberniedersteinach“, „Bärnzell“, Krähhof II und Au, über die Bauleitplanung der Nachbargemeinden Steinach und Rattiszell, das Immisionsschutzverfahren am Steinbruch in Steinach, die Umsetzung der Wohnanlage Lohfeld in Gschwendt, Einbeziehungssatzungen in Willerszell, Gschwendt und an der Falkenfelser Straße sowie die Beratung zur weiteren Innenentwicklung Ortsmitte III.

Nach dem Jahresrückblick stimmte der Gemeinderat dem Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage auf dem Lohfeld in Gschwendt zu. Bürgermeister Zirngibl informierte zudem darüber, dass Altkleider-Container des BRK und der Malteser entfernt wurden und Anfang 2026 durch entsprechende Container des ZAW ersetzt werden.