Aktuelles
Ascha. (hab) Themen wie die Sanierung der Kläranlage und des historischen Gasthauses in Gschwendt und der Mehrzweckhallo in Ascha standen bei der letzten Gemeinderatssitzung mit der Finanzierung der verschiedenen Objekte im Vordergrund.
Eingangs der Sitzung informierte Bürgermeister Wolfgang Zirngibl den Gemeinderat über den eingegangenen Wasserrechtsbescheid zur Durchführung von Aufschlussbohrungen für die Baugrunduntersuchung im Zuge der Kläranlagensanierung, was einstimmig zur Kenntnis genommen wurde. In Bezug auf die im Rahmen der öffentlichen Auslegung und Behördenbeteiligung zur Einbeziehungssatzung Falkenfelser Straße eingegangenen Stellungnahmen sowie des damit korrespondierenden Abwägungsvorschlags des Planungsbüros, nach denen vom Straßenbauamt ein Einwand auf Schallschutz sowie zur Entwässerung vor allem des Regensickerwassers auf dem Grundstück und des Naturschutzes zu einer Ausgleichspflanzung gefällter Fichten vorliegt, beschloss der Gemeinderat dem Abwägungsvorschlag zu folgen und die Einbeziehungssatzung Falkenfelser Straße als Satzung zuzulassen.
Sachstandsbericht zur Sanierung Gschwendt
Interessant gestaltete sich der Sachstandsbericht zur Sanierung des ehemaligen Gasthauses Gschwendt. Danach ist inzwischen die Malerarbeit im Außenbereich abgeschlossen. Nach der Anbringung der Fensterläden kann noch im November das Gerüst abgebaut werden, so dass über den Winter der Innenausbau fortschreiten kann. Laut Architekten rechnet man mit einer Fertigstellung im Mai/Juni 2026. Für den Fall einer Verzögerung des Ausbaus bis 2027 soll die Frist zur Vorlage des vorzeitigen Maßnahmenbeginns sowie des Änderungsbescheid zur BAFA-Förderung bis 2027 verlängert werden, was auch für die Förderung der Außenanlagen gilt. Beantragt wurde zudem die Verlängerung der Frist zur Förderung der Bayerischen Landesstiftung für Denkmalschutz, nachdem der ursprüngliche Bewilligungszeitraum vom 31.12. 2025 begrenzt ist. Auch die Förderung für die neue Heizungsanlage wurde durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle verlängert. Zur Kenntnis nahm man im Gemeinderat auch den eingegangenen Zuwendungsbescheid LEADER-Förderung in Höhe von etwa 87 000 Euro für die Ausstattung des historischen Gebäudes.
Anschaffung neuer Anzüge für FFW
Informationen von Bürgermeister Wolfgang Zirngibl bezogen sich des Weiteren auf den Änderungsbescheid zur Förderung der Raumlufttechnik-Anlage im Zuge der Sanierung der Mehrzweckanlage, wofür bis Mai die Aufträge zu vergeben sind. Der abgeänderte Finanzierungsplan verlangt einen Abruf der Hälfte der Mittel. Die Restfinanzierung folgt nach Vorlage weiterer Planungsvorhaben. Nachträglich genehmigt wurde der Verkauf des alten Unimogs für 22000 Euro. Da der Gemeinderat der Antrag der FFW Ascha auf Ersatzbeschaffung (Jacken und Hosen) zur Ergänzung der persönlichen Schutzausrüstung vorliegt, beschloss man die Hälfte der anfallenden Kosten von Seiten der Gemeinde zu übernehmen, dies aber erst in den nächsten Haushalt einzustellen. Hinsichtlich der Staffelpreisgestaltung sieht man es als vorteilhaft, nach Rücksprache mit den Verantwortlichen der FFW Gschwendt auch diese Wehr bei der Anschaffung zu berücksichtigen. Keinen Handlungsbedarf sieht man in einer Bewerbung für das KULTURmobil 2026. In Bezug auf die Eingabe des Gemeinderats Uli Aschenbrenner zur möglichen Errichtung von sogenannten Tiny-Häusern als Modellprojekte für einen Campingplatz soll nach potenziellen Flächen Ausschau gehalten werden.